Hintergründe: 3. Störeinflüsse

9. Dezember 2009 at 16:06 (absauganlagen, News)

Abluftgase sind heiss, steigen also aufgrund der Thermik auf. Die Aufstiegsgeschwindigkeit eines heissen Gases fällt aber umgekehrt proportional zur erreichten Höhe. Dies resultiert daraus, dass die Gase schon nach einem halben Meter Entfernung nicht einmal mehr 60°C erreichen.

Und hier liegt das Hauptproblem, denn es handelt sich hier nicht um eine statische Entsorgung der Abgase, sondern es wird dort gewerkelt. Im heissen Gasstrom wird ein Dorn mit einem Störkörper bearbeitet…mit weiteren Störeinflüssen, wie Glasstangen und Paddeln. Jeder Störkörper verändert die Abstrahlung der Gase hinter dem Körper. Gase werden zur Seite abgelenkt, nach unten, nach oben…nur nicht gerade in diese mickrigen 100mm Durchmesser des Aluflex-Schlauches.

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Hintergründe: 2.Venturi Effekt

8. Dezember 2009 at 11:35 (absauganlagen, News) (, )

Ein Italiener entdeckte, dass sich die Geschwindigkeit eines durch ein Rohr strömenden Gases zu einem sich verändernden Rohrquerschnitt umgekehrt proportional verhält. Das heißt, die Geschwindigkeit des Gases ist dort am größten, wo der Querschnitt des Rohres am engsten ist.

Eine Verengung des Rohrquerschnittes erlangen wir auch über einen Bogen im Rohr. Insofern unterscheidet sich hier ein Fluid von der Aerodynamik…deshalb können Flugzeuge auch fliegen.

Die Geschwindigkeit innerhalb des Rohres ist aber begrenzt durch den Motor, der eine maximale Drehzahl hat und so also hier in seiner Leistung gestört wird und die Luft damit langsamer wird…

Alle diese Fakten habe ich aber nicht mit in meine Berechnung der erforderlichen Absauge-Leistung einbezogen, sondern hier einfach mal „Optimal-werte“ angenommen. Dies auch, weil hier die tatsächliche örtliche Gegebenheit mit eine der größten Rollen spielt:

  1. wie lang ist der Abluftschlauch zum Motor
  2. wie lang ist der Schlauch vom Motor ins Freie,
  3. welchen Durchmesser hat der Schlauch
  4. welche tatsächliche (nicht frei blasende) Luftleistung hat der Motor
  5. wie viele Bögen und in welchem Radius sind verarbeitet
  6. welche Art an Mauerkasten wird verwendet
  7. welches Material hat der Schlauch/Rohr

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Hintergründe: 1.Technische Voraussetzungen.

8. Dezember 2009 at 10:50 (News) (, )

Ohne Schlauch ist eine Theoretische Durchflussmenge von 100m³/h bei 100mm frei blasend möglich durch Verwirbelungen und Bögen (je Bogen ca. 20% Verlust). Das bedeutet: bei einem Meter Abluftschlauch mit 100mm Querschnitt und einen Bogen von 90° würde sich die Abluftleistung schon auf 80m³/h verringern. Ein nachgeschalteter Schlau würde nochmal ca. 20% Minderung bringen und damit die Abluft auf 65m³/h verringern.

Das würde einer theoretischen Luftgeschwindigkeit von 2,69m/Sekunde beim Eintritt bedeuten, der weder Verwirbelungen oder Krümmungen des Rohres berücksichtigt. Würde man hier wieder eine Abschlag von 20% abrechnen, vermindert sich die Geschwindigkeit des Lufteintritts dramatisch. Noch Schlimmer verhält es sich in einem Flachkanal, der zwar auf mathematischer Ebene das gleiche Innenvolumen hat, aber durch durch die Ecken und Winkel nochmal einen Verlust von 20-30% verursacht.

Ohne Schlauch ist eine Theoretische Durchflussmenge von 100m³/h bei 100mm frei blasend möglich durch Verwirbelungen und Bögen (je Bogen ca. 20% Verlust). Das bedeutet: bei einem Meter Abluftschlauch mit 100mm Querschnitt und einen Bogen von 90° würde sich die Abluftleistung schon auf 80m³/h verringern. Ein nachgeschalteter Schlau würde nochmal ca. 20% Minderung bringen und damit die Abluft auf 65m³/h verringern.

Das würde einer theoretischen Luftgeschwindigkeit von 2,69m/Sekunde beim Eintritt bedeuten, der weder Verwirbelungen oder Krümmungen des Rohres berücksichtigt. Würde man hier wieder eine Abschlag von 20% abrechnen, vermindert sich die Geschwindigkeit des Lufteintritts dramatisch. Noch Schlimmer verhält es sich in einem Flachkanal, der zwar auf mathematischer Ebene das gleiche Innenvolumen hat, aber durch durch die Ecken und Winkel nochmal einen Verlust von 20-30% verursacht.

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Kleine Einführung der Absauganlagen

8. Dezember 2009 at 10:10 (Einführung, News) (, )

Zu den Herzstücken jener Absauganlagen zählen die Hochleistungsventile sowie die Entstaubungstechnik. Dabei baut man Hochleistungsventile mit der 40 jährigen Erfahrung aus Forschung, Entwicklung und Praxis in die Absauganlagen ein. Beständig sucht man nach neuen, verbesserten Problemlösungen, um eine größtmögliche Wirtschaftlichkeit und Betriebssicherheit zu gewährleisten. Großer Wert wird auch auf leistungsstarke, effektiv dimensionierte und zuverlässige Produktionsabläufe gelegt, die für eine saubere Luft am Arbeitsplatz sorgen.

 Bei der Entstaubungstechnik geht es um die Erfassung, Förderung und Abscheidung von Stäuben und Festartikeln sowohl aus der Luft als auch aus den Prozessgasen. Die Planung, Fertigung, Montage und Inbetriebnahme der lufttechnischen Anlagen mit Hilfe von Entstaubungs- und Absauganlagen, die nach Ihrem Bedarf angepasst werden, zählt dabei ebenso. Die stabilen Transportventile in einer verstärkten Ausführung und Hochleistungsventile für Unterdruckanlagen sind sowohl effektiv als auch energiesparend und ermöglichen dennoch eine optimale Wirksamkeit.

Die Absauganlagen kann man stationär oder aber mobil einsetzen. Dabei spielt der Platz keine Rolle, da man sie dank der kompakten Konstruktion an Ihre Platzverhältnisse anpassen kann. Für die Sauberkeit sorgt Vibrationsreinigung mit eingebauter Jetreinigung als Standardausstattung, damit eine reibungslose Produktion erfolgen kann.

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Willkommen.

4. Dezember 2009 at 13:56 (Uncategorized)

Spätestens am Montag werden hier viele Informationen rund um Absauganlagen erscheinen, ich bitte um Verständnis, Danke!

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